Rückblick

Grand Jurypräsidenten (2008 – 2016)

Die Vorsitzenden der Grand Jury werden jährlich vom Ältestenrat vorgeschlagen.

Prof. Klaus-Peter Dreykorn
Prof. Klaus-Peter Dreykorn
Jurypräsident 2013-2016
Als Präsident des Deutschen Zentrums für Orale Implantologie (DZOI e.V.) war er bislang der dienstälteste Jurypräsident mit über 200 (Live-)Präsentationen anlässlich der öffentlichen Grand Jurysitzung, zahlreichen Messeeinsätzen und Werbeaktiviäten rund um die Verbesserung der Kommunikation von Dentisten.Seit 1981 befindet sich am Kurpark von Bonn-Bad Godesberg die Zahnarztpraxis von Dr. Helmut B. Engels. Der Spezialist für dentale Implantologie findet für seine Patienten selbst bei komplizierten Aufgabenstellungen eine individuell geplante optimale Lösung. Ziel sind schöne festsitzende Zähne für ein strahlendes Lächeln. Tätigkeitsschwerpunkt der Praxis ist u. a. die Implantologie. Dr. Engels ist zertifizierter Spezialist der Implantologe (EDA, BDIZ, DGI, DGZI, DZOI, Diplomate of ICOI).Referent und Kursleiter auf internationaler Ebene. Er war fünf Jahre Präsident des BDIZ EDI und ist seit 2011 Präsident des Deutschen Zentrums für orale Implantologie e. V. und hat verschiedene Aufgaben in der Zahnärztekammer Nordrhein, in der Vertreterversammlung der KZV Nordrhein sowie der internationalen Standard Organisation (ISO) europäische Normungsgesellschaft deutsche Norm und der DIN Dental.
Prof. Klaus-Peter Dreykorn
Prof. Klaus-Peter Dreykorn
Jurypräsident 2011-2012
Weil Erfolg kein Zufall ist, übernahm 2011 Prof. Klaus-Peter Dreykorn das Ehrenamt des Grand Jurypräsidenten. Seit 1980 berät und trainiert Prof. Dreykorn Menschen, die beruflich und privat weiterkommen wollen. Die von ihm entwickelten Erfolgsmethoden PROTORING® und SEN© bieten neue Strategien und Methoden für das Wachsen und Werden in den persönlichen und sozialen Kompetenzen.Rhetorik und Kommunikation ist für sein Team die Bündelung von persönlichen und sozialen Kompetenzen. Ziele sind erfolgreiche Gespräche und Verhandlungen. Rhetorik lässt sich nicht nur mündlich, sondern genauso gut für schriftliche und medienorientierte Zwecke einsetzen. In seinen Trainings, Workshops und Ausbildungen fließen die Instrumente und Werkzeuge der Rhetorik wirkungsvoll ein.Rhetorik und Kommunikation sollen in Verkaufs- und Führungsgesprächen beeindrucken, begeistern und motivieren. Reden ist Silber, besser reden ist Gold!
Dr. Peter Müller
Dr. Peter Müller
Jurypräsident 2010
Peter Müller ist seit 2004 Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Gesundheit. Zuvor war er seit der Gründung der Stiftung 1996 deren Pressesprecher. In diesen Funktionen hat er den Aufbau der Stiftung Gesundheit von Anfang an maßgeblich mitgestaltet. Aufgrund der Bedeutung des trendforum gesundheitskommunikation (tg) engagierte er sich als Vorsitzender der Grand Jury. Zudem übernahm die Stiftung Gesundheit die Schirmherrschaft der Veranstaltungsreihe.
Joachim Westhoff
Joachim Westhoff
Jurypräsident 2008-2009
Joachim Westhoff kannte die Seinen - und die Seinen kannten ihn. Denn Joachim Westhoff pflegte eine altmodische Sitte, die in ihrer Herzlichkeit typisch für ihn war: Tag für Tag ging er durch die Ressorts seiner Redaktion und begrüßte die Kolleginnen und Kollegen mit Handschlag. Joachim Westhoff war ein Chefredakteur alter Schule. Einer, der seine Briefe - und es waren viele - mit dem Füllfederhalter schrieb. Einer, der bis spät in die Nacht an seinem Schreibtisch in der Bonner Justus-von-Liebig-Straße saß und Lesern auf ihre Kritik, ihren Zuspruch, ihre Anfragen antwortete. Einer, der Formen mochte und Format hatte.Für manche fast eine Vaterfigur. 1944 in Bonn geboren, kam Joachim Westhoff Anfang 2000 als Chefredakteur des General-Anzeigers zurück ins Rheinland. Da hatte er an Rhein und Ruhr bereits eine lange und erfolgreiche Wegstrecke im Journalismus zurückgelegt. Schon während des Studiums (von Germanistik, Geschichte und Politik in Tübingen, Washington, München und Berlin) arbeitete er für die Rheinische Post in Düsseldorf. 1972 ging Westhoff zur Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung nach Essen, 1978 wurde er ihr Nachrichtenchef. Drei Jahre später wechselte er als Politik-Chef und dann stellvertretender Chefredakteur zur Westfälischen Rundschau nach Dortmund, ehe ihn der General-Anzeiger nach Bonn rief. Von Anfang an machte Westhoff klar, was ihm wichtig war: die Präsenz in der Redaktion genauso wie die Präsenz in der Stadt. Kaum ein Tag ohne Verpflichtung. Interviews morgens noch auf der Bettkante im Radio, Auftritte abends beim Fernsehsender Phoenix. Vorträge und Moderationen überall im Verbreitungsgebiet.Und zahlreiche Ehrenämte, eines davon war die Präsidentschaft beim Health:Angel. Mitgliedschaft oder Mitarbeit in vielen Institutionen, die für das Ansehen des General-Anzeigers wichtig sind: in der Föderalismusakademie wie in der Aktion Gemeinsinn, im Colloquium Humanum und beim Internationalen Club La Redoute, bei den Rotariern und in der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft oder auch im Thomas-Morus-Kreis in Bonn-Tannenbusch. Westhoff war ein gefragter und ein geachteter Mann in der Stadt. Und der Bildungsbürger Westhoff war, was man bei seinem Habitus nicht sofort vermutete, ein Mann des Volkes. Einer, der der Regionalzeitung die Treue hielt, weil er nahe bei den Menschen sein wollte. Einer, der sagte, es komme ihm viel reizvoller vor, Zeitung für ganz normale Menschen zu machen als nur für Bildungsprivilegierte. Joachim Westhoff schrieb Leitartikel - oft genug gegen den Strich.Typisch der, den er am 31. März 2008, dem Tag seines Abschieds, im General-Anzeiger veröffentlichte. Es ging um Politik, ihr Ansehen, ihren miserablen Ruf, die Tatsache, dass es schick sei, Politiker abzuwatschen. Westhoff hielt dagegen: "Die Triebkraft der Politik ist immer noch die Sorge um die Mitmenschen. Das ist die Regel." So war Joachim Westhoff. Ausgleichend, das Positive suchend. "Die wichtigste helfende Hand befindet sich am eigenen Arm", schrieb er in einem anderen Kommentar. Und: "Er redete nicht lange, er kümmerte sich." Dieser Satz, den er selbst auf der Trauerfeier für einen Kollegen sprach, galt auch für ihn. Abseits aller Schlagzeilen. Joachim Westhoff war kein Ruhestand vergönnt.Er starb am 28. De­zember 2010 aufgrund eines Krebsleidens.
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